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Ergebnis von RWE-Handelseinheit fällt im H1 um 23%

Strom

14 Aug 2018 07:23

Foto: RWE

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Bonn

14 Aug 2018 07:23

(Montel) Das bereinigte Halbjahresergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) der RWE-Handelstochter Supply and Trading ist mit einem schwächeren Gasgeschäft um 23% auf 101 Mio. EUR gefallen, meldete das Unternehmen am Dienstag.

„Während sich die Performance im Energiehandel gegenüber 2017 stark verbesserte, blieb das Gasgeschäft hinter dem sehr hohen Vorjahresergebnis zurück“, teilte RWE anlässlich der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen mit.

Das Braunkohle- und Kernkraftgeschäft des Unternehmens zeigte sich im ersten Halbjahr ebenfalls deutlich schwächer, vor allem wegen weit im Voraus verkaufter Stromproduktionsmengen und der Stilllegung des Kernkraftwerks Gundremmingen B (1.284 MW) Ende 2017 sowie längerer Wartungen.

Die Einheit verdiente vor Abschreibungen 167 Mio. EUR, 58% oder 234 Mio. EUR weniger im Jahresvergleich, nach Abschreibungen noch 33 Mio. EUR oder 87,4% weniger. Der RWE-Konzern schrieb im H1 betrieblich 440 Mio. EUR ab, nach 470 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum.

Für die RWE-Grundlastkraftwerke hatte das Unternehmen im ersten Halbjahr 2017 eine Produktion von 100 TWh für 2017 zu einem Preis von 31 EUR/MWh abgesichert, bis zum Ende des ersten Halbjahres 2018 waren es für das laufende Jahr noch 85-90 TWh zu einem Preis von 28 EUR/MWh.

Betriebskosten
Die Betriebskosten für das Gesamtjahr würden allerdings voraussichtlich unter dem Vorjahr liegen, da RWE weiter sein Effizienzprogramm umsetze.

Das Jahresergebnis der Braunkohle- und Kernkraftwerke sollte daher trotzdem zwischen 350-400 Mio. EUR liegen.

Steigende Brennstoff- und CO2-Kosten belasteten unterdessen das europäische Erzeugungsgeschäft, in dem RWE seine Steinkohle- und Gaskraftwerke aufführt. In den Monaten von Januar bis Juni fiel das Ergebnis vor Abschreibungen um 12% auf 196 Mio. EUR, nach Abschreibungen um 29% auf 49 Mio. EUR.

Die Kosten für Steinkohle, Gas und CO2-Zertifikate hätten sich schneller gesteigert als die Strompreise in den Schlüsselmärkten Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden, hieß es.

Entsprechend seien die Gewinnmargen der Anlagen auch geringer als im Vorjahr ausgefallen.

Kapazitätszahlungen
Ein Teil der Entwicklung konnte allerdings durch Zahlungen im Rahmen des britischen Kapazitätsmarktes aufgefangen werden. Dort erhalten Stromerzeuger Geld für Kraftwerke, die in Bereitschaft gehalten werden.

Die wirtschaftlichen Kennzahlen von RWE wurden angepasst, um die Innogy-Transaktion mit Eon wiederzugeben. In einem komplexen Tauschgeschäft erhält RWE die Erneuerbaren-Aktivitäten von Eon und gibt dafür Innogy mit dem dazugehörigen Netz- und Vertriebsgeschäft ab.

Das operative Geschäft von RWE verbuchte im ersten Halbjahr einen Rückgang des bereinigten Ebitda auf 825 Mio. EUR, nach 1,1 Mrd. EUR im Vorjahreszeitraum.

Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde im Rahmen der Eon-Transaktion auf ein Ergebnis in Höhe von 1,5-1,8 Mrd. EUR angepasst. Im Vorjahr lag das Ergebnis bei 2,1 Mrd. EUR.

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