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Amprion, Tennet untersuchen hybriden Nordsee-Interkonnektor

Renewables

16 Nov 2023 12:45

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Foto: Statnett

16 Nov 2023 12:45

(Montel) Der norwegische Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) Statnett will mit fünf europäischen Netzbetreibern den Bau von möglichen hybriden Interkonnektoren zur Anbindung von Offshore-Wind prüfen, teilte Statnett am Donnerstag mit. Darunter sind auch die deutschen ÜNB Amprion und Tennet.

Oslo hatte Statnett Anfang des Jahres damit beauftragt, potenzielle Hybridlösungen für die Anbindung von Windparks an mehr als ein Land in der Nordsee zu untersuchen.

Statnett unterzeichnete dafür Absichtserklärungen mit den deutschen ÜNB Tennet und Amprion, der belgischen Elia sowie der dänischen Energinet und dem britischen Netzbetreiber National Grid.

„Ein hybrider Interkonnektor zwischen beiden Ländern wäre ein weiterer und wichtiger Meilenstein, um die Klimaziele in Europa zu erreichen und um das Windenergiepotenzial der Nordsee besser zu nutzen“, sagte Hendrik Neumann, Technik-Vorstand der Amprion.

„Nur wenn wir das Potenzial der Nordsee gemeinsam erschließen, erreichen wir künftig ein effizientes und robustes Offshore-Netz“, sagte Tim Meyerjürgens, operativer Vorstand bei Tennet.

Dafür brauche es jedoch auch Rahmenbedingungen, die diese Entwicklungen ermöglichen, ergänzte er.

„Es ist unerlässlich, dass die technischen, regulatorischen und ökonomischen Rahmenbedingungen für ein europaweit gemeinsam genutztes Offshore-Netz rasch angepasst werden. Nur so können wir sicherstellen, dass die ersten hybriden Projekte bereits in den 2030er Jahren erfolgreich in Betrieb gehen können“, sagte Meyerjürgens.

Tennet untersucht derzeit Verbindungsleitungen zwischen den Niederlanden und Belgien und zwischen Deutschland und den Niederlanden sowie den Lion Link (1,8 GW) zwischen Großbritannien und den Niederlanden.

„Indem wir ein breites Portfolio möglicher Netzlösungen mit anderen Übertragungsnetzbetreibern untersuchen, stellen wir sicher, dass Statnett besser auf seine Rolle im Offshore-Bereich vorbereitet ist, während wir gleichzeitig eine bessere Grundlage für die norwegischen Behörden schaffen, wenn es darum geht, die besten Lösungen für Offshore-Netze zu finden“, sagte der Leiter der Offshore-Entwicklung von Statnett, Haakon Borgen.

Norwegen bereitet derzeit seinen ersten Windpark in der Nordsee vor, aber die Regierung will diese Anlage nicht über eine Hybridlösung mit anderen Ländern verbinden.

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