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EU-Kohlebestände an Häfen fallen auf 15-Wochentief

Kohle

20 Sept 2022 10:13

Foto: Adam J, Shutterstock

Foto: Adam J, Shutterstock

London

20 Sept 2022 10:13

(Montel) Die Kohlelagerbestände an den wichtigen nordwesteuropäischen Häfen sind im Wochenvergleich um fast 2% auf das niedrigste Niveau seit Anfang Juni gefallen, zeigten Hafendaten am Dienstag. Von dort haben die Lieferungen zu deutschen Kraftwerken zugelegt.

Die zusammengerechneten Lagerbestände an den vier wichtigen Terminals in Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen (ARA) betrugen zuletzt gut 6,3 Mio. t, rund 110.000 t weniger im Wochenvergleich, so die Daten. Dies ist der niedrigste Wert seit dem 6. Juni.

Damit sind die Bestände seit Mitte August deutlich zurückgegangen, als mit fast 7,2 Mio. t beinahe ein Drei-Jahreshoch erreicht wurde. Hintergrund waren sehr niedrige Flusswasserstände, die den Abtransport ins Hinterland erschwerten.

Der Wasserstand im Rhein hat sich am Pegel Kaub zwischen Koblenz und Mainz von unter 70 cm in der ersten Septemberhälfte auf zuletzt rund 140 cm erholt, zeigten Behördendaten.

Nach einem Informanten bei einem Importterminal gebe es „regen“ Betrieb bei den Schiffsankünften vom Weltmarkt, aber auch mehr Abtransporte mit Binnenschiffen.

Allerdings sollen die Wasserstände in Kaub in Richtung Wochenende wieder auf rund 90 cm fallen, so die Prognose. Damit könnte es erneut Einschränkungen geben.

Unter Wasserständen von 200 cm können Binnenschiffer einen Kleinwasserzuschlag erheben, um Verdienstausfälle auszugleichen, die durch eine wegen des Niedrigwassers verringerte Ladekapazität entstehen.

In der Praxis werden diese Zuschläge für die Versorgung von Kohlekraftwerken in Deutschland erst ab einem Wasserstand von unter 100 cm zu einem Problem.

Die Lagerbestände an den Häfen verteilen sich auf das Emo-Terminal in Rotterdam mit 3,8 Mio. t, unverändert zur Vorwoche, auf das Oba-Terminal in Amsterdam mit knapp 2 Mio. t, leicht unter der Vorwoche, sowie auf die kleineren Terminals EBS in Rotterdam (0,4 Mio. t) und Ovet Vlissingen bei Antwerpen (0,5 Mio. t).

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