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Deutschland sollte bis September zu warm, trocken bleiben

StromErneuerbareWetter

05 Aug 2022 09:45

Foto: Dreamprint, Shutterstock

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Frankfurt

05 Aug 2022 09:45

(Montel) Die Wetterbedingungen in Deutschland sollten auch in den kommenden vier Wochen zu warm und trocken ausfallen, zeigten Prognosen vom Freitag. Dabei sollte die Windeinspeisung eher schwach bleiben.

Die Temperaturen sollten in den nächsten vier Wochen durchschnittlich 1,7 Grad über dem Normalwert liegen werden, so Daten von Montel Energy Quantified (EQ).

Der schwedische Wetterdienst SMHI erwartet für die nächste Woche eine „neue Hitzewelle“ mit Temperaturen, die 4-7 Grad über der Norm für West- und Nordeuropa liegen sollen.

Zusammen mit den höheren Temperaturen dürfte auch die Solareinspeisung in Deutschland über der Norm liegen, so EQ.

Die nächste Woche dürfte die sonnigste werden, mit einer durchschnittlichen Leistung von 10,9 GW, 1,8 GW über der Norm, zeigten die Daten.

Alexander Lehmann, Meteorologe bei Ubimet, erwartete für Donnerstag und Freitag nächster Woche Solarspitzen von mehr als 35 GW.

Wenig Wind
Die Windstromerzeugung dürfte dagegen in den nächsten vier Wochen meist unter der Norm bleiben, waren sich die Meteorologen einig.

Vor allem in der kommenden Woche und in der letzten Augustwoche soll es laut DWD wenig Wind geben.

In der nächsten Woche dürfte die deutsche Windstromproduktion laut Ubimet zwischen 3-9 GW liegen, während in den darauffolgenden drei Wochen die Produktion im Durchschnitt zwischen 5-15 GW liegen könnte, schätzte SMHI.

Die Residuallast, also der Anteil der Nachfrage, der nicht durch Sonnen- und Windenergie gedeckt wird, dürfte nach Angaben von EQ in der nächsten Woche durchschnittlich 34,2 GW betragen und damit 0,5 GW über dem Normalwert liegen.

Die Niederschlagsmenge dürfte in den Alpen in der nächsten Woche mit 50-60% des Normalwerts niedrig bleiben, in den folgenden drei Wochen aber auf 90% ansteigen, so SMHI.

Angesichts der trockenen Bedingungen in Mittel- und Nordeuropa rechnete MetDesk für die nächste Woche mit „sehr niedrigen Durchflüssen“. In der übernächsten Woche bestehe jedoch eine gewisse Chance auf mehr Niederschlag in den Alpen, so MetDesk.

„Auch wenn gebietsweise mittlere Bedingungen erwartet werden, so hält der Niederschlagsmangel deutschlandweit weiter an“, schrieb der DWD in seinem Ausblick.

Niedrige Flusspegel, bedingt durch wenig Regen und die Hitze, schränken bereits jetzt den Transport von Kohle über den Rhein ein und begrenzen die verfügbare Kühlwassermenge für den Kraftwerksbetrieb.

Die Frontwoche für Strom handelte an der EEX zuletzt bei 380 EUR/MWh, ein Rückgang von 12 EUR im Vergleich zum Vortag.

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