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„Gestohlenes Gas“ sorgt für Transitunterbrechung – Dtek

Gas

11 May 2022 10:37

Photo: Shutterstock.com

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London

11 May 2022 10:37

(Montel) Die Ukraine hat die Gasflüsse in Sochranowka gestoppt, da pro-russische Separatisten in den von Russland besetzten Gebieten Gas für ihren Eigenverbrauch gestohlen haben sollen, sagte eine Quelle bei der ukrainischen Dtek am Mittwoch.

Das Kraftwerk in Luhansk, das derzeit von russischen Truppen besetzt sei, werde derzeit mit „gestohlenem Gas“ betrieben, sagte die Quelle.

Dementsprechend sei es legitim von der ukrainischen Seite, sich auf höhere Gewalt zu berufen, sagte er.

Der ukrainische Fernleitungsnetzbetreiber GTSOU hatte am späten Dienstag höhere Gewalt für die Gasflüsse über Sochranowka erklärt. Über den Punkt in Luhansk fließen bis zu 33 Mio. Kubikmeter/Tag.

GTSOU hatte sich unter anderem auf „unautorisierten“ Zugriff auf das Gas aus der Transitleitung berufen.

Alternative Route
Technisch gesehen sei es eine Option, das Gas über Sudscha umzuleiten, damit die Transitflüsse weitergingen, sagte die Quelle.

Die Umleitung hänge jedoch von Gazproms Entscheidungen ab, sagte er.

Der russische Konzern hatte am Dienstagabend bekannt gegeben, dass eine Umleitung der Flüsse an den Grenzpunkt Sudscha „technisch unmöglich“ sei.

„Die Verteilung der Mengen ist eindeutig in der Kooperationsvereinbarung vom 30. Dezember 2019 geregelt und die Ukrainer wissen das sehr wohl“, hieß es von dem russischen Unternehmen.

Der ukrainische Netzbetreiber verwies jedoch auf Wartungsarbeiten im Oktober 2020, während denen eine solche Umleitung bereits stattgefunden habe.

Es entspreche also nicht der Wahrheit, dass die Umleitung technisch nicht möglich sei, teilte GTSOU mit.

Die Flüsse über Sochranowka sind am Mittwochmorgen von 24 Mio. Kubikmetern/Tag auf null gefallen.

In Sudscha gab es jedoch einen Anstieg der Flüsse um 8 Mio. Kubikmeter/Tag, sagte eine Analystin eines Versorgers.

„Die verlorenen Mengen aus Sochranowka sind anscheinend auch nicht durch die Jamal-Flüsse über Polen ausgeglichen worden“, sagte sie.

Der europäische Frontmonats-Leitkontrakt für Gas am niederländischen TTF stand zuletzt 2,15 EUR niedriger bei 96,65 EUR/MWh.

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