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RWE erhöht Hedging für 2022 auf 60% zu 47 EUR/MWh

Strom

14 Aug 2019 07:25

Foto: RWE

Foto: RWE

14 Aug 2019 07:25

(Montel) RWE hat bis Ende Juni bereits 60% seiner geplanten Stromproduktion aus Braunkohle- und Kernkraftwerken für 2022 zu einem Durchschnittspreis von 47 EUR/MWh gehedgt, 10 Prozentpunkte mehr und 3 EUR höher als Ende März.

Die gesamte Position für 2022 ist dabei laut einer Analysten-Präsentation über einen impliziten Brennstoff-Hedge abgesichert, in dem das virtuelle Kraftwerk des Unternehmens Strom kauft und dafür Steinkohle und Gas entsprechend des Bedarfs für die Stromproduktion verkauft.

Dadurch kann RWE laut Experten die Volatilität beim Stromverkauf reduzieren.

Verglichen zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr hat RWE für drei Jahre im Voraus bereits 20 Prozentpunkte mehr seiner Produktion verkauft.

Die Stromerzeugung für 2021 hat der Versorger unterdessen bis zum Ende des ersten Halbjahres zu 90% für im Schnitt 41 EUR/MWh verkauft, 2 EUR mehr im Quartalsvergleich. Hierbei hat RWE inzwischen rund die Hälfte der abgesicherten Menge voll gehedgt.

Für 2020 ist RWE ebenfalls weiterhin zu 90% gehedgt, wobei es auch hier mehr der impliziten Position umwandelte und den durchschnittlich erzielten Preis um 1 EUR auf 32 EUR/MWh gesteigert hat.

RWE sichert auch sein CO2-Risiko finanziell ab und führte einen Durchschnittspreis von 5 EUR/MWh für die Jahre 2019 und 2020 an, unverändert zum Vorquartal.

Für 2021 stieg das Niveau um 1 EUR zum Vorquartal auf 10 EUR/MWh und für 2022 liegt das CO2-Hedgingniveau von RWE bei 16 EUR/MWh, nach 14 EUR/MWh Ende März.

Das Absicherungsniveau von RWE bleibt damit dennoch unter den aktuellen Großhandelspreisen. An der EEX schloss das Cal 20 am Dienstag bei 49,10 EUR/MWh, das Cal 21 bei 48,57 EUR/MWh und das Cal 21 bei 49,75 EUR/MWh.

Die CO2-Preise waren im Juni unterdessen bis auf nahe 30 EUR/t gestiegen, während der EUA-Leitkontrakt Dezember 19 zuletzt bei rund 27 EUR/t lag.

Kohle und Gas
Für die Europäische Stromerzeugung, zu der die Steinkohle- und Gaskraftwerke in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Großbritannien gehören, steigerte RWE seine Terminmarktabsicherung für 2020 um 20 Punkte zum Vorquartal auf 70%.

Für 2021 sicherte RWE mit knapp über 20% inzwischen zehn Prozentpunkte mehr ab als zum Ende des ersten Quartals, während es für 2022 unverändert weniger als 10% waren.

Für diese Hedges nennt das Unternehmen keine Preise.

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